
Ich arbeite, forsche und bilde mich seit vielen Jahren an den Nahtstellen von Kunst, Systemik und organisationalen Kontexten.
Meine berufliche Biografie verbindet soziale Praxis, Philosophie, künstlerische Verfahren und systemische Prozesserfahrung.
Nach einer Ausbildung zum Krankenpfleger arbeitete ich mehrere Jahre in der Intensiv- und Palliativmedizin. Anschließend studierte ich Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Pädagogik und Philosophie in Köln, Szenische Künste (Diplom) in Hildesheim sowie Environmental Arts in Glasgow. Seit nun mehr 20 Jahren bin ich bundesweit und international (u.a. mit dem Goethe Institut) als Regisseur, Dramaturg, Performer und Dozent tätig.
Aufbauend auf einer Ausbildung zum systemischen Berater (DGSF) und Weiterbildungen zum Künstlerisch-Systemischen Therapeut und – Supervisor, liegt mein Schwerpunkt heute auf kunst-analogen Arbeitsweisen – also auf Vorgehensweisen, die aus künstlerischen Prozessen stammen und systemisch reflektiert eingesetzt werden.
Meine Arbeit basiert auf einer systemischen Haltung, künstlerischen Formaten, körperbasierter Praxis und genauer Wahrnehmungsarbeit. Ich verbinde klare Struktur, präzise Moderation und verlaufsorientierte Evaluation mit offenen, erfahrungsbasierten Prozessen.
Verbunden
sein bedeutet für mich vertrauensvollen Austausch, Zeug*innenschaft und ressourcenorientiertes Arbeiten für alle Beteiligten.
Und
steht für das Nebeneinander unterschiedlicher Perspektiven – für das Aushalten und Anerkennen von Differenz.
Verbündet
beschreibt für mich eine der wichtigsten Ressourcen und Fähigkeiten unserer Zeit. Sich verbünden, verbündet fühlen, auch wenn die jeweiligen Perspektiven fremd erscheinen.
Sein
enthält für mich das Bezeugen, Halten und Moderieren von Prozessen, deren Rahmung und Methodik.“